Aktuelles und Dokumente


The SHARMED project will be presented at the forthcoming TACTYC Conference.
The programme is not out yet, but this is the website for more information: http://tactyc.org.uk/events/tactyc-conference-2017/

TACTYC is the most important association for professional development of educators working with young children  in the UK, and its scope focuses also in  working with children of primary school age.

Lehrerfortbildungen im November

Im Monat November fanden zwei Lehrerfortbildungen im Kontext des SHARMED Projekts statt, die die teilnehmenden Lehrer*innen auf verschiedene Situationen im multikulturellen Klassenraum vorbereiten sollten. Die ganztägigen Fortbildungen fanden in Jena, Thüringen (4. November) und Stendal, Sachsen-Anhalt (7. November) statt und wurden von jeweils 8-9 Teilnehmer*innen besucht. Die verantwortlichen Moderator*innen der beiden Lehrgänge Dr. Luisa Conti von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und Dr. Vittorio Iervese von der Universität Modena Reggio Emilia in Italien, der per Video zugeschaltet war, waren sehr erfreut über die positive Rückmeldung der Teilnehmer*innen zu ihren Fortbildungserlebnissen. Das Training wurde nach gleichem Konzept in den letzten Wochen auch in Monfalcone und Modena, Italien, und London, Großbritannien abgehalten.

 

Ziel der Fortbildung war es, den Lehrer*innen theoretische Inhalte zur dialogorientierten Unterrichtsform als Alternative zum klassischen Unterricht zu vermitteln. Als Vorbereitung für die Klassenaktivitäten, die im Frühjahr 2017 in den Klassen der entsprechenden Lehrer*innen geplant sind, wurden sie außerdem darin geschult, die Auswirkungen der Methode auf die Eigeninitiative der Schüler*innen genau zu beobachten. Zu diesem Zwecke wurden verschiedene Videoaufnahmen aus dem vergangenen Pilotprojekt zu SHARMED verwendet, in denen geschulte Facilitator*innen als Anregung dienten, die Lehrer*innen über Verhalten und Agieren in der Klasse reflektieren zu lassen.

 

Wir freuen uns darauf, die Lerneffekte bald im Klassenraum der Lehrer*innen beobachten zu können.

Dialogtag im Dezember: Vielfalt ist immer schon da

 

Dr. Luisa Conti, Projektleiterin des SHARMED Projekts an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, hat am 7. Dezember am Dialogtag "Vielfalt ist immer schon da - Inklusion in Kindertageseinrichtungen von Anfang an", organisiert durch die Initiative Qualität vor Ort teilgenommen und dort SHARMED vorgestellt. Nachdem Fr. Dr. Conti im September 2016 schon an einer vorherigen Tagung mit dem Titel "Kulturelle Vielfalt erkennen" als Referentin teilnahm, bildete der Workshop im Dezember bereits die zweite Einladung von Qualität vor Ort. Ziel des Tagesprogramms mit verschiedenen Akteuren und Workshops war es, den Austausch zum Thema inklusive Bildung zu fördern und darüber ins Gespräch zu kommen, wie individuelle Bedürfnisse unterschiedlicher Kinder in didaktischer und pädagogischer Methodik berücksichtigt werden können.

SHARMED Workshop für die Mitarbeiter*innen der Hermann-Lietz-Schulen

Nach der Durchführung von Workshops bei zwei Dialogveranstaltungen des DKJS-Programms Qualität vor Ort” zum Thema Inklusion Ende 2016, ist unsere Projektleiterin, Dr. Luisa Conti auch im neuen Jahr wieder mit dem SHARMED Konzept im Gepäck unterwegs. Im Rahmen einer Mitarbeitertagung der Hermann-Lietz-Schulen am 06. Januar 2017 in Haubinda, Thüringen, mit dem Thema „Sprache und Sensibilität im Umgang mit Mitarbeitern und Schülern“ leistete Frau Dr. Conti ihren Beitrag mit einem Workshop zum Thema „Interkulturelles Lernen – Chancen und Herausforderungen im Klassenzimmer“. Die 16 Teilnehmer*innen erkundeten gemeinsam das Konzept des interkulturellen Lernens, dessen Mehrwert im Klassenraum und Fördermöglichkeiten des Prozesses. Auch der von SHARMED verfolgte dialogische Unterrichtsansatz wurde besprochen und die konkreten Formen dessen Anwendbarkeit diskutiert. Wir danken Haubinda und dem Kollegium für die Einladung zur                                                                                Mitarbeitertagung und das Interesse am SHARMED Konzept!

Die SHARMED Lernplattform: Lernen, Beobachten, Austauschen

 Pünktlich zu Jahresbeginn steht allen Lehrenden, anderen Pädagog*innen und allen sonstigen Interessierten seit Anfang Januar die neue Lernplattform zu unserem EU-Projekt SHARMED zur Verfügung. Die Materialien finden sich auf der Website Glocal Campus (www.glocal-campus.org). Über die Anmeldung mit eigenem Account ist der kostenlose Zugang zu allen Materialien möglich. Die Kernmaterialien sind in sieben Themen zum Bereich Didaktik untergliedert und bieten unter Einsatz von Videoaufnahmen und schriftlichem Material verschiedene mediale Möglichkeiten für den Gast der Lernplattform. Es werden Themen wie „Interkulturelle Kommunikation“ oder „Erinnerung und Narration“ abgedeckt. Die Videos werden außerdem von verschiedenen Akteuren des SHARMED Projekts aus den drei Teilnehmerstaaten Großbritannien, Italien und Deutschland moderiert. Neben den sieben Didaktikmodulen finden Sie außerdem Materialien der vergangenen Lehrerfortbildung von 2016, die wieder im Jahr 2018 geplant ist. In diesem Bereich möchten wir Sie zum Ausprobieren ermutigen. Videos vergangener Klasseneinsätze stehen als Ressource bereit, um die gelernten Didaktikinhalte in der Anwendung zu sehen und selbst bewerten zu können. Der eigene Account auf der Lernplattform bietet außerdem die Möglichkeit zum Austausch. Im „Forum“ können Sie nach Ihren Lernausflügen Fragen oder Kommentare zum Material verfassen und mit anderen Beteiligten am Projekt in Kontakt treten. Die SHARMED Plattform wird stetig aktualisiert und erweitert werden. Wir freuen uns über alle kommenden Einträge im Forum.

4. Netzwerktreffen Lehrerbildung in Jena

 

Kurz vor dem Start der Klassenaktivitäten in Thüringen und Sachsen-Anhalt fand vom 23. bis 24. Februar 2017 an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena das 4. Netzwerktreffen Lehrerbildung statt. Zum Thema „Grenzen überschreiten: Ausbildung für eine demokratische, interkulturelle und inklusive Schule“ kamen Lehrer*innen und Mitarbeiter*innen der Schulämter aus ganz Deutschland zusammen. In Workshops zu den Themen „Differenziertes Arbeiten in Willkommensklassen“ und „Interkulturelle Schule“ konnte das SHARMED-Team interessanten Input für die anstehenden Klassenaktivitäten mitnehmen. Die ersten Workshops in den Schulklassen starten im März 2017. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns auf ein buntes interkulturelles Treiben in den Klassen.

SHARMED nimmt in 2017 Fahrt auf

Mit dem neuen Jahr hat für das EU-Projekt SHARMED an den drei Standorten Jena, Modena (Italien) und Suffolk (England) eine neue Phase begonnen. Bei einem Treffen der drei Partneruniversitäten durch ihre Vetreter*innen am 26. Januar in Jena wurden die anstehenden Klassenaktivitäten und die landesübergreifende Lernplattform thematisiert. Ab März wird das SHARMED Team allein in Deutschland in insgesamt 16 Klassen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt verschiedene Workshops abhalten mit dem Ziel durch den Einbezug von Erinnerungen der Kinder deren Teilhabe und Mitsprache im Unterricht zu fördern. Zu diesem Zweck können sich die teilnehmenden Shüler*innen im Alter von 8 bis 12 Jahren vorab auf eine Reise durch ihre Familiengeschichte begeben. Für Eltern oder Großeltern bietet sich so ein Anlass beim Durchsuchen alter Fotografien über Familie und Vergangenheit zu sprechen und Geschichten mit dem Nachwuchs zu teilen, die vielleicht im Projekt noch einmal durch den/die Schüler*in aufgegriffen werden. Auf Grundlage eines Fotos, das der/die Schüler*in für sich auswählt, werden in den Klassen Dialoge gefördert, in denen die Kinder durch ihre Erinnerungen „Expertenwissen“ mitbringen und so Mitschüler*innen voneinander lernen können. Doch nicht nur für Schüler*innen sollen die Workshops neue Erlebnisse bringen. Alle Lehrer*innen sind gefordert, die Vorgänge in der Klasse während den Workshops zu beobachten und Gelerntes in ihren eigenen Unterricht zu integrieren, um auch künftig eine dialogische Herangehensweise im Unterricht stärken zu können. Wir und die teilnehmenden Lehrer*innen sind gespannt auf die Erinnerungen der Kinder. 


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